13. Januar 2022

union berlin: die neue nummer 1 in der deutschen hauptstadt

Von admin

Seit Jahrzehnten dominiert die Hertha unangefochten die Berliner Fußballszene. Sie hatte nie einen Konkurrenten. Vereine wie Tasmania, Tennis Borussia, Blau-Weiss 90, Alt Glienecke, Berliner AK 07 oder auch Union Berlin konnten der Hertha, die bis vor kurzem als einziger Großverein in der Hauptstadt galt, nie das Wasser reichen.

Der als „Die alte Dame“ bekannte Verein ist stolz auf seine hundertjährige Tradition – schließlich wurde er bereits im 19. Jahrhundert, im Jahr 1892, gegründet. Nächstes Jahr wird sie 130 Jahre alt. Der Verein kann auch auf eine stolze Geschichte zurückblicken: Er spielte im majestätischen Berliner Olympiastadion und gewann erst in den 1930er Jahren zwei deutsche Meistertitel.

Hertha und ihr Maskottchen, der Herthinho-Bär, regierten in den Herzen der Berliner Fans, aber da nichts ewig währt, scheint die Dominanz der Blau-Weißen in der Hauptstadt zu Ende zu sein.

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Der neue Stern am Himmel heißt Union Berlin. Der 1966 gegründete Verein spielte jahrelang in den unteren Ligen der DDR und des wiedervereinigten Deutschlands und schaffte 2019 schließlich den Aufstieg in die höchste Spielklasse des deutschen Fußballs.

Ein Großteil der normalerweise skeptischen Berliner hielt es für ausgemachte Sache, dass der bescheidene Verein aus dem Südosten der Stadt, dessen Fans hauptsächlich aus der Arbeiterklasse stammen, nicht in der Lage sein würde, mit dem hart umkämpften Umfeld der höchsten Spielklasse fertig zu werden. In einer Umfrage des Mediums Kicker prognostizierten damals 51 Prozent von über 100.000 Nutzern den baldigen Abstieg von Union.

Zur Überraschung vieler konnte der Verein in seiner ersten Saison in der Bundesliga nicht nur den Abstieg vermeiden, sondern belegte am Ende einen respektablen 11. Platz, punktgleich mit Hertha.

Als ob das nicht schon genug wäre, ist die aktuelle Saison noch besser. Neun Spiele vor Schluss liegen sie auf dem siebten Tabellenplatz und haben einen Platz in der Europa League im Visier. Und sie können ihre Stadtrivalen nicht mehr im Rückspiegel sehen, denn sie liegen in der Tabelle nur noch 17 Punkte vor ihnen.

Traditionsreiche Schwergewichte wie die Hertha sind dagegen auf der Strecke geblieben und befinden sich bereits im Abstiegskampf. Sie befinden sich am Rande der Katastrophe und am Rande der zweiten Liga.